Language Selection

Deutsch
image image
Lernende RegionenKooperation in lokalen Netzwerken
Die "Lernende Region" als strategischer Handlungsrahmen für regionale Bildungs- und Innovationsprozesse gewinnt zunehmend an Bedeutung. Maßgeblich für den Erfolg ist dabei die Qualität der Kooperation vor Ort. R3L+ entwickelt Instrumente und Methoden, die lokalen Akteuren dabei helfen sollen, nachhaltige Kooperationen aufzubauen, eine breite Beteiligung aller relevanten Akteure sicherzustellen, Erfolge sichtbar zu machen und Lerneffekte zu generieren.
Netzwerkqualität Ein europäischer Bezugsrahmen
  • Toolkit für die Entwicklung lokaler Netzwerke, basierend auf einem PPP-Ansatz (Partnerschaft, Partizipation und Ergebnisorientierung)
  • Leitlinien für die Qualitätssicherung in Lernenden Regionen und praktische Umsetzung eines regionalen Netzwerkmanagements
  • Qualitätshandbuch für Lernende Regionen

Lernende Regionen

Feature Image

In der ganzen Schweiz hat das Lernfestival vom 10./11. September 2010 zahlreiche Neugierige angelockt. An 28 Standorten wurden über 500 Events angeboten. Gegenüber dem Vorjahr hat die Teilnehmerzahl zugenommen. In der ganzen Schweiz nahmen gegen 60.000 Personen an den Lern-Events teil.

Weiterlesen

R3L+ Veranstaltung

murten1

R3L+ war zu Gast auf der EUROLOCAL-Konferenz in Murten, Schweiz, 27-29 Oktober 2011. An der Konferenz nahmen international renommierte Wissenschaftler, Delegierte Lernender Regionen aus Europa und Übersee sowie Vertreter der Europäischen Kommission und UNESCO teil. Die Veranstaltung wurde vom Schweizerischen Verband der Erwachsenenbildung durchgeführt.

Die R3L+ Regionen: Akteure, Ziele, Strategischer Ansatz, Netzwerk und Management.

Folgen Sie der Diskussion auf unserem WIKI.

Qualität in lokalen Netzwerken: Elemente eines europäischen Bezugsrahmens.

Folgen Sie der Diskussion auf unserem WIKI.

Wie kann man Qualität sichtbar machen? Welche Kriterien eignen sich?

Folgen Sie der Diskussion auf unserem WIKI.

Lernende Regionen in Europa: Erfahrungen, Good Practice und Materialien.

Folgen Sie der Diskussion auf unserem WIKI.

R3L+ Regionen und Städte

Feature Tab Image

Die Lernende Region Bodensee wurde im Zuge des Bund-Länder Programmes "Lernende Regionen" aufgebaut. Sie stellt die grösste ihrer Art in Deutschland dar. Ziel ist es, die strukturellen Voraussetzungen für Lebenslanges Lernen auf lokaler Ebene zu schaffen, z.B. durch die Verzahnung von Bildungsaktivitäten und die Entwicklung neuer Bildungsangebote.

Hintergrundbericht

Feature Tab Image

In der Folge des wirtschaftlichen Strukturwandels entstehen in Großbritannien seit Mitte der 90er Jahre "Learning Cities". Wie im Falle der schottischen Stadt Dundee zielen die meisten lokalen Initiativen auf eine stärkere Teilhabe der Bürger am städtischen Leben und der Gemeindeentwicklung. Lebenslanges Lernen bildet hierfür die Voraussetzung.

Hintergrundbericht

Feature Tab Image

Die Stadt Kaunas hat zusammen mit Forschungseinrichtungen und der Wirtschaft einen systemischen Ansatz einer Lernenden Region entwickelt. Ziel ist die Generierung regionaler Innovationspotenziale, durch die Verknüpfung von Lernprozessen auf mehreren Ebenen (Bürger, Organisationen, Institutionen).

Hintergrundbericht

Feature Tab Image

Die lokale Strategie der "Limerick Learning City" ist eng verbunden mit dem Konzept der Gemeindeentwicklung. Bildung ist eingebunden in eine Strategie des sozialen Wandels. Sie soll einen Beitrag leisten zur sozioökonomischen Entwicklung, den sozialen Zusammenhalt und die Beteiligung fördern, sowie dazu beitragen, soziales Kapital aufzubauen.

Hintergrundbericht

Feature Tab Image

Die ersten Initiativen zur Entwicklung der Lernenden Region Bukarest erfolgten im Zuge des europäischen Beitrittsprozesses, und der damit einhergehenden Gebietsreformen. Aufgabe der lokalen Partnerschaft ist es, die technische Ausbildung an Universitäten, und allgemein das Humankapital - in Zusammenarbeit mit der Wirtschaft - weiterzuentwickeln.

Hintergrundbericht

Feature Tab Image

Das "Pécs Learning City-Region Forum" wurde 2009 ins Leben gerufen. Aufgabe der Private-Public Partnerschaft ist es, Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten zu identifizieren, die dazu beitragen können, die lokalen Bildungssysteme und -strukturen nachhaltig zu verbessern und die Wettbewerbsfähigkeit der Donau-Region zu steigern.

Hintergrundbericht

Feature Tab Image

Die Lernende Region Lundaland wurde unter dem Europäischen LEADER - Programm gegründet. Ziel ist die ländliche Entwicklung, anhand von Mikro-Projekten im öffentlichen und privaten Sektor. Anstatt formal organisierter Bildungsmassnahmen, stehen hier vor allem von den Akteuren selbst initierte Aktivitäten des informellen Lernens im Vordergrund.

Hintergrundbericht

Aktuelles

R3L+ Workshop in Litauen

kaunasgroupVom 7.-8. Mai 2010 fand in Kaunas, Litauen der 2. transnationale workshop im Projekt R3L+ statt. Gastgeber war die Technische Universität Kaunas, Fakultät für Pädagogik.

Am Freitag wurden die Ergebnisse der ersten Projektphase diskutiert, und daraus resultierende Ansatzpunkte zur Entwicklung einer Qualitätsstrategie für Lernende Regionen / Städte abgeleitet. Mögliche Maßnahmen sollten sich dabei an den Vorgaben des Gemeinsamen Europäischen Bezugsrahmens zur Qualitätssicherung in der beruflichen Bildung (Stichworte CQAF u. EQARF) orientieren.

Am zweiten Tag wurde in Zusammenarbeit mit den Partnerorganisationen eine Reihe von Instrumenten und Methoden entwickelt:

  • ein analytischer Bezugsrahmen, anhand dessen mögliche Einsatzfelder für qualitätssichernde Maßnahmen nach Maßgabe der spezifischen Merkmale der jeweiligen Lernenden Region / Stadt identifiziert werden können,
  • ein inhaltlicher Bezugsrahmen, der basierend auf einem PPP-Ansatz (Partnerschaften, Partizipation und Fortschritt bzw. "Progress") die Möglichkeit eröffnet, unterschiedliche Ansätze der Qualitätssicherung übergreifenden Qualitätskriterien zuzuordnen .
  • ein vorläufiger Katalog von Qualitätskriterien für Bildungsaktivitäten in Lernenden Regionen / Städten, der im nächsten Projektabschnitt zusammen mit Akteuren aus den Zielregionen evaluiert, systematisiert und weiterentwickelt werden soll,
  • zwei unterschiedliche Prozessmodelle der Qualitätssicherung, für informelles Lernen und formale Bildungsprozesse.

Kickoff meeting in München

munichgroupVon 10. bis 12. Dezember fand in München das kickoff meeting zum R3L+ Projekt statt. Ziel des multilateralen Grundtvig-Projekts ist die Entwicklung eine gemeinsamen Bezugsrahmens für die Sicherung der Bildungsqualität in Lernenden Regionen. Anlässlich des Workshops präsentierten die anwesenden Partner zunächst die beteiligten Lernende Regionen aus 6 Ländern. Im Anschluß daran wurden gemeinsame Kriterien sowie eine Arbeitsmethodik für die Analyse der lokalen und regionalen Bildungsnetzwerke sowie möglicher Anknüpfungspunkte für ein sektorübergreifendes Qualitätsmanagement erarbeitet.

Am zweiten Tag wurden die europäischen Qualitätsinstrumente CQAF and EQARF vorgestellt und in Bezug auf ihre Relevanz für lokale / regionale Bildungsnetzwerke analysiert. Die Ergebnisse wurden anschließend mit Experten des EUROLOCAL-Projekts im peer-review Verfahren diskutiert. EUROLOCAL wird von der Universität Glasgow als transversales Projekt im Rahmen des Europäischen Programms für Lebenslanges Lernen durchgeführt und hat zum Ziel, eine europäische Wissensbasis für Lernende Regionen aufzubauen.

Veranstalter war die Ludwig-Maximilian-Universität München, Institut für empirische Pädagogik. Wir danken Herrn Prof. Thomas Eckert für die Ausrichtung des Workshops.

Seite 2 von 2

2
Weiter
Ende

Hinweis

Dieses Projekt wurde mit Unterstützung der Europäischen Kommission finanziert. Die Verantwortung für den Inhalt dieser Veröffentlichung (Mitteilung) trägt allein der Verfasser; die Kommission haftet nicht für die weitere Verwendung der darin enthaltenen Angaben.

Forschungsartikel

11159

Randolph Preisinger-Kleine

An Analytical Quality Framework for Learning Cities and Regions 


 UNESCO - Springer Verlag
DOI
10.1007/s11159-013-9364-2

Juli 2013

R3L+ Handbuch

Quality in Developing
Learning Cities and Regions
A Guide for Practitioners and Stakeholders

Munich 2012
ISBN 978-3-00-037333-6

R3L+ Flyer

R3L+ Veröffentlichung

Lernenden Regionen in Deutschland. Autor: Jutta Thinesse-Demel. Auszug aus Norman Longworth, Michael Osborne: Perspectives on Learning Cities and Regions, Leicester 2011.

Aus Partnerprojekten

Best-practice-guide zur Qualitätssicherung in Netzwerken der beruflichen Bildung. Autoren: Randolph Preisinger-Kleine, Petra Kleine, Ingolstadt, 2011.

Veröffentlichungen

CEDEFOP: Sonderband Lernende Regionen

Diese Veröffentlichung behandelt die bildungs- und regionalpolitischen Aspekte Lernender Regionen, sowie Fallstudien aus unterschiedlichen europäischen Ländern. Herausgeber: CEDEFOP, 2007.

Können Organisationen Lernen lernen?

Die These dieser Forschungsveröffentlichung lautet: Lernende Regionen leisten auch einen wichtigen Beitrag zur Entwicklung von Lernenden Organisationen. Die Publikation beschreibt den Zusammenhang, und die zusätzlichen Lernpotenziale, die sich für Organisationen im Kontext der Lernenden Region ergeben.

Autor: Randolph Preisinger-Kleine, in CEDEFOP Europäische Zeitschrift für Berufsbildung, 2002.

Polls

Wie haben Sie von R3L+ erfahren?

Login



Weblinks

xploit

USING EUROPEAN LEARNING RESOURCES TO BUILD LEARNING COMMUNITIES: Xploit aims to develop role-model learning communities systematically interacting with innovative European learning resources. Xploit is focused on the development of new forms of cooperation in the communities between policy-makers and education, between authorities and groups of active citizens.

The Xploit project will contribute to the development of learning communities through practical cooperation between the stakeholders on the learning scene, developing their ability to capture and implement European learning resources, based on the identification of community needs. The Xploit Model, the role-model learning communities, will emerge from this practical work.

EduPlan is a support system in the transition from school and vocational training to profession as interface for the emergence of cooperation in networks, a subject that increasingly takes a center stage of the educational policy in many European states.

vetworks

The main aim of this project is to implement the SPEAK system in six chosen European countries (Austria, Germany, Greece, Poland, Spain and Hungary.) SPEAK is an innovative tool for strategic planning, evaluation and knowledge management of multi-stakeholder cooperation in Vocational Education and Training (VET).

BEQUAL is a European portal dedicated to quality procedures in Vocational Education and Training (VET) as well as to benchmarking between peers.

Eurolocal is a partner project of R3L+. 

EUROlocal reinforces the EC policy on lifelong learning regions by collecting the tools, strategies, learning materials, reports and everything concerned with their development. The project represents an easily accessible resource for local initiatives to the collective experience and knowledge resulting from these pan-European efforts.

Soziale Netze

Facebook group: BEQUAL - Benchmarking quality in vocational education and training

Facebook group: Learning Cities